Aktuelle Bauzinsen

Um den Traum von den eigenen vier Wänden realisieren zu können, ist eine schlaue Baufinanzierung ganz entscheidend – wenn man nicht im Nachhinein in der Schuldenfalle landen möchte. Dank der im Augenblick extrem niedrigen Zinslage, kommt der Wunsch nach einem eigenen Haus oder dem Kauf einer Wohnung bei immer mehr Menschen auf. Wer also in naher Zukunft über eine Baufinanzierung nachdenkt, der profitiert von einem historischen Zinstief. Kein Wunder also, dass momentan die Bauwirtschaft in Deutschland boomt. Wer die bloßen Zahlen anschaut weiß, wovon wir hier sprechen. Unser Tipp: Wer jetzt geschickt vergleicht und schnell zuschlägt, erhält die Baufinanzierung für sein Eigenheim so günstig wie nie zuvor!

Unendlich viele Möglichkeiten
Derzeit profitieren die Verbraucher von historisch niedrigen Zinssätzen, was für viele Menschen den Traum vom eigenen Haus immer näher rücken lässt. Viele unterschiedliche Möglichkeiten bieten sich demjenigen, der eine günstige Baufinanzierung sucht. Beispielsweise erweitern Finanzierungsvermittler, Hausbanken und Direktbanken das Angebot. Vergleichen Sie jetzt schnell die aktuellen Bauzinsen ganz einfach von zu Hause aus direkt im Internet – und finden Sie somit die besten Top-Angebote!

Hypothekenzinsen weiterhin niedrig
Die Nachfrage nach einer günstigen Baufinanzierung steigt weiter an, ob über Baufinanzierungsvermittler wie Interhyp, Dr. Klein oder über eine Hausbank wie beispielsweise die Commerzbank Baufinanzierung oder der ING-Diba Baufinanzierung. Besonders attraktiv für alle zukünftigen Bauherren ist, dass die aktuellen Hypothekenzinsen sich auch weiterhin auf einem enorm niedrigen Zinsniveau befinden.

Was sind Bauzinsen eigentlich?
Die sogenannten Bauzinsen umfassen die Kosten einer Immobilienfinanzierung – oder besser gesagt einer Baufinanzierung. Im Allgemeinen wird der Immobilienkredit oftmals auch als Hypothekendarlehen bezeichnet, Hypothekenzinsen werden also auch dessen Zinsen als Hypothekenzinsen bezeichnet. Da ein Baukredit in der Regel im Rahmen einer Baufinanzierung aufgenommen wird, kann die gleiche Art von Zinsen auch Baugeld genannt werden.

Ganz einfach zusammengefasst: Bei den Bauzinsen handelt es sich um diejenigen Zinsen, die der Kreditnehmer nach der Aufnahme eines Immobiliendarlehens zahlen muss. Kaum jemand kann sich den Hausbau ohne einen Kredit leisten. Jedoch sorgen niedrige Bauzinsen dafür, dass der Hausbau günstiger zu realisieren ist denn je.

Kredit oder klassische Baufinanzierung?
Der gängige Weg einer Baufinanzierung ist es, dass sich der Kunde ein Darlehen seiner Wahl aussucht, den Kreditanbieter besucht, die Konditionen aushandelt und anschließend erhält der Kreditinteressent vom Anbieter eine Zusage für die Finanzierung. Dabei steht in erster Linie offen, ob sich der Kunde für eine klassische Baufinanzierung oder aber einen nicht zweckgebundenen Kredit entscheidet.

Beide Modelle unterscheiden sich im Prinzip in nur wenigen Details voneinander. Die beim Kredit aufgenommene Darlehenssumme, ist wie bereits beschrieben nicht zweckgebunden und die Zinsen fallen im Laufe der Zeit immer weiter hinab. Die Baufinanzierungszinsen hingegen werden immer aufgrund der aktuellen Restschuld, und nicht auf Basis der anfänglichen Darlehenssumme berechnet. Weiterhin ist die Sicherheit im Rahmen beider Kredit-Varianten ein großes Thema. Der herkömmliche nicht zweckgebundene Kredit richtet sich nach Bonität und Einkommen des Kreditnehmers, als Sicherheit wird selten ein Gegenwert eingefordert. Das führt wiederum dazu, dass Kreditzinsen höher ausfallen als der aktuelle Bauzins.

Anders ist es bei der klassischen Baufinanzierung. In diesem Fall ist der Hypothekenkredit die häufigste Kreditform. Bei dieser Darlehensvariante erhält die Bank einen Eintrag in das Grundbuch und so lange das Darlehen nicht vollständig vom Kreditnehmer getilgt worden ist, bleibt dieser Eintrag bestehen. Im Fall des Zahlungsausfalls, kann die Bank die Immobilie veräußern und den Verlust auf diese Weise ausgleichen. Somit wird das Risiko seitens des Kreditinstitutes natürlich erheblich gesenkt. Dies ist unter anderem ein Grund für den niedrigen Bauzins.

Laufzeiten geschickt planen
Da die Bauzinsen derzeit so niedrig wie noch nie sind, ist es natürlich zu empfehlen, eine lange Zinsbindung, also eine lange Laufzeit auszuhandeln. Auch eine Dauer von 20 oder 25 Jahren Zinsbindungsfrist ist möglich. Experten raten bei den aktuell niedrigen Zinsen bei einer Immobilienfinanzierung in der Regel zu einer Zinsbindung von 15 Jahren. Jedoch sollten Sie folgendes bedenken: Je länger die Bindung bzw. die Laufzeit festgelegt wird, desto höher fällt wiederum der Bauzins aus. Die Dauer der Bindung gibt ebenfalls darüber Auskunft, über wie viele Jahre hinweg ein bestimmter effektiver Jahreszins vorherrscht, ehe eine Anschlussfinanzierung z.B. mittels eines Forward-Darlehen folgt. Beachten sollte man hierbei, neben der gewünschten Laufzeit des Darlehens, auch ob von der Bank eine Bearbeitungsgebühr erhoben wird. Um sich günstige Zinsen für die Zukunft zu sichern, sollte der Kreditnehmer ein Forward-Darlehen abschließen.

Beispiel-Rechnungen:
Bei einem Darlehensbetrag von 200.000 Euro und einer Laufzeit von fünf Jahren sowie einem Anteil des Eigenkapitals von 40 Prozent, sind momentan etwa 0,8 Prozent effektiver Jahreszins zu bezahlen.
Bei zehn Jahren beträgt der Zinssatz ungefähr knapp 1 Prozent.
Wird eine Laufzeit von 15 Jahren vereinbart, dann beläuft sich der Zinssatz auf ungefähr 1,3 Prozent.
Wer eine Zinsbindung über 30 Jahre eingehen möchte, kann unter Umständen einen Zinssatz von 1,8 % einplanen.
Finden Sie das beste Angebot
Wenn Sie das beste Angebot für Ihre individuelle Ausgangssituation finden möchten, dann sollten Sie untere anderem neben dem Sollzins auch den effektiven Jahreszins genau unter die Lupe nehmen und auch die Laufzeitzeit des Baudarlehens beachten. Am besten nutzen Sie für eine umfassende Berechnung für Ihren individuellen Bauzins den Online-Baufinanzierungsvergleich und finden Sie somit das aktuell beste Angebot für Ihre Immobilienfinanzierung. Beispiele: Bei einem Eigenanteil von etwa 40 Prozent bietet aktuell die ING-DiBa mit 0,75 % die besten Bauzinsen. Beträgt der Eigenanteil jedoch nur 20 Prozent, so bietet nun die Interhyp mit 0,90 % die besten Zinsen.

Wie werden die individuellen Bauzinsen berechnet?
Sie können Ihren individuellen Bauzins ganz einfach online ermitteln. Zur Berechnung verwenden Sie einfach einen sogenannten Bauzinsrechner. Hier können Sie Ihre Informationen wie beispielsweise Nettodarlehensbetrag und Laufzeit eintragen – und schnell und unkompliziert ein Ergebnis über Ihren individuellen Bauzins erhalten.

Diese Punkte sollten Sie beachten:
Nettodarlehensbetrag
Sollzins
effektiver Jahreszins
Tilgung und Sondertilgung
Bei dem Nettodarlehensbetrag handelt es sich um den Betrag, den der Verbraucher im Rahmen der Baufinanzierung auf sein Konto ausgezahlt bekommt, wenn das Darlehen gewährt wurde. Neben dem Nettodarlehensbetrag entstehen jedoch weitere Kostenpunkte, wie beispielsweise die Nebenerwerbskosten, Zinsen oder andere Gebühren. Der Nettodarlehensbetrag lässt sich einfach ausrechnen, indem alle diese Kostenpunkte abgezogen werden. Da der Bruttodarlehensbetrag aufzeigt, wie hoch die Kosten für den Kredit tatsächlich sind, sollte der Kreditnehmer jedoch diesem Betrag die größere Aufmerksamkeit schenken.

Beachten Sie auch, den effektiven Jahreszins und den Sollzins zu unterscheiden. Im Hypothekengeschäft machen nur wenige Banken hier einen Unterschied. Dennoch sollten Sie den Unterschied kennen. Der Sollzins gibt an, welche Zinsrate für das Darlehen zu bezahlen ist, wobei der vereinbarte Zins über die vereinbarte Laufzeit stabil bleibt. Der effektive Jahreszins beinhaltet neben dem Sollzins weitere Kosten, wie Bearbeitungsgebühr, Auszahlungskurs oder Zinsverrechnungstermine. Die Kosten für das Darlehen pro Jahr gibt ein effektiver Jahreszins an. Bei einem Zinsvergleich sollten Sie deshalb auf den effektiven Jahreszins und nicht auf den Sollzins des Finanzierungsangebots schauen.

Weiterhin sollte der Kreditnehmer sich sowohl mit der Sondertilgung als auch mit der anfänglichen Rate der Tilgung beschäftigen. Diese gibt Auskunft darüber, wie viel Prozent des Darlehens im ersten Jahr getilgt werden müssen. Je höher, desto besser, was jedoch auch eine höhere Rate nach sich zieht. Experten raten davon ab, eine anfängliche Tilgungsrate von unter 2 % zu wählen. Idealerweise, je nach Budget, liegt der Wert bei 3-5 %.

Um den Kredit schneller abzubezahlen, können Sie in manchen Fällen auch Sondertilgungen vornehmen – sollte es ihr Budget zulassen. Doch dann sollten Sie unbedingt auch einen Blick auf die Bedingungen bei Sondertilgungen werfen. Zahlreiche Banken verlangen Gebühren dafür, wenn neben den vereinbarten Raten zusätzliche Tilgungen vorgenommen werden können. Diese müssen vertraglich verankert werden.

Wer bietet die beste Baufinanzierung?
Es gibt verschiedene Initiativen, die sich dem Thema Baufinanzierung widmen, beispielsweise Stiftung Warentest, Finanztest oder Focus Money, die auch dieses Jahr wieder einen Baufinanzierung Testsieger 2015 bestimmen. Schon mehrfach ausgezeichnet sind bisher die Interhyp, die ING-DiBa oder auch die Accedo.

Folgende Kriterien werden dabei bewertet:
welche Konditionen werden geboten
die Höhe der Bearbeitungsgebühr
Transparenz der Informationen
In den oben genannten Tests geht es weniger um die Bereiche Kundenbetreuung und persönliche Beratung. Aus diesem Grund ist, vor allem für die noch wenig informierten Kreditinteressenten, der Gang zur Hausbank mit persönlicher Beratung zur Baufinanzierung oftmals der bessere Weg.

Warum sind die Bauzinsen derzeit so niedrig?
Da die wirtschaftliche Lage in Europa auch weiterhin nicht sehr stabil ist, trauen sich die Verbraucher nur bedingt, Immobilien zu bauen. Also ist die Europäisch Zentral Bank bemüht, günstiges Geld zur Verfügung zu stellen. Das bedeutet, der Leitzins wird gesenkt. Wer den aktuellen Leitzins verfolgt, wird feststellen, dass ein historisches Zinstief von 0,05 % vorliegt, was auch die enorm niedrigen Baufinanzierungszinsen erklärt.

Doch gibt es noch eine Vielzahl weiterer Faktoren, von denen die günstigen Zinssätze der Baufinanzierung abhängen. Die wichtigsten Aspekte werden im Folgenden aufgezählt:

1. Das Eigenkapital – je höher das Eigenkapital ausfällt, umso geringer der Jahreszins. Die sogenannte Eigenkapitalquote sollte bei ca. 20 Prozent liegen, wobei noch Nebenerwerbskosten anfallen, die zumeist nicht in die Baufinanzierung einfließen und aus eigener Tasche zu bezahlen sind. Für eine gut aufgestellte und günstige Baufinanzierung sollten jedoch 40 Prozent eingeplant werden.

2. Die Bonität – zwar hat die Bank die Sicherheit der Immobilie und des Grundstücks, trotzdem ist ein Zahlungsausfall immer mit Aufwand verbunden. Falls der Wert der Immobilie zwischenzeitlich gesunken ist, soll die Bonität des Kreditnehmers dies ebenfalls ausgleichen. Wer über eine gute Bonität verfügt, der spart auch bei den Konditionen. Weiterhin können Verbraucher durch staatliche Förderungen, wie etwa der KfW profitieren!

3. Die Zinsfestschreibung bzw. die Zinsbindungsdauer – diese kann mit der Laufzeit eines herkömmlichen Ratenkredites verglichen werden. Je länger die Laufzeit effektiv angesetzt wurde, umso höher fallen die Zinssätze aus. Unterschied hierbei ist aber, dass ein konstanter Zinssatz versprochen wird. In einer Niedrigzinsphase, wie sie eben vorherrscht, sollten lange Bindungen eingegangen werden. Wer eine kurze Bindung eingeht, hat nach Ablauf der Bindungsfrist nur einen sehr kleinen Teil getilgt. Nun kann es sein, dass die Hypothekenzinsen wieder extrem gestiegen sind. Ist dies der Fall, dann würde die Baufinanzierung sehr teuer werden. Bei einem hohen Zinssatz hingegen ist es klug nur eine kurze Laufzeit einzuplanen.

4. Zinskonditionen und Kapitalmärkte – Die Europäische Zentralbank bestimmt über den sogenannten Leitzins. Der Leitzins gibt wiederum Auskunft darüber, wie viel Zinsen zu zahlen sind, wenn sich Banken Geld bei der EZB leihen, um ihr Geschäft zu betreiben. Und somit fallen die Kosten für eine Baufinanzierung, wenn der Leitzins fällt und andersherum. Ebenfalls dem Kapitalmarkt zugehörig sind Pfandbriefe. Sie gelten als eine sehr konservative Anlageform, wie Bundesanleihen oder die Baufinanzierung. Legt man nun diese drei Bereiche übereinander, ergibt sich eine hohe Deckungsgleichheit. Pfandbriefe gelten als äußerst sicher und werden zumeist durch Hypotheken bzw. Immobilien gedeckt, weshalb sich auch die unmittelbare Nähe zu den Bauzinsen erklären lässt.

Die vier Arten der Pfandbriefe:
Hypothekenpfandbriefe
öffentliche Pfandbriefe
Schiffspfandbriefe
Flugzeugpfandbriefe
Das Fazit also: Wenn die Zinsen für Pfandbriefe, wie beispielsweise öffentliche Pfandbriefe, oder für Bundesanleihen ansteigen, so werden auch die Bauzinsen zunehmen. All diese unterschiedlichen Faktoren zeigen, dass dieses Thema sehr komplex ist und aus diesem Grund auch nur schwierig vorauszusehen ist wann und ob sich Zinssätze ändern.

Die Entwicklung der Bauzinsen
Die Entwicklung der Bauzinsen ist nur schwierig vorhersehbar. Aktuell wirkt die Lage recht stabil, daher können die Kreditnehmer auch in naher Zukunft davon ausgehen, dass der Zinssatz weiterhin niedrig bleibt. Eine Prognose zur Zinsentwicklung ist jedoch – wie bereits oben aufgeführt – von zu vielen unterschiedlichen Faktoren und Annahmen abhängig. Die Hauptsächlich jedoch ist die Höhe der Zinssätze zur Baufinanzierung vom Pfandbrief Index und der Entwicklung des EZB Leitzins in 2016 abhängig. Es wird allerdings vermutet, dass in Zukunft wieder mit steigenden Bauzinsen zu rechnen ist. Sollte eine gesunde Inflation im Euro-Raum erreicht werden, könnte es passieren, dass nur kurze Zeit später der Leitzins wieder angehoben wird, sodass die Hypothekenzinsen, die daran gebunden sind, ebenfalls ansteigen. Das bedeutet, obwohl aktuell sehr günstige Baufinanzierungen angeboten werden, kann in naher Zukunft höchstwahrscheinlich mit einem leichten Anstieg der Zinsen gerechnet werden. Das dies ein recht komplexes Thema ist, kann auch von namhaften Experten im Bereich der Baufinanzierung keine absolut verlässliche Prognose zur künftigen Zinsentwicklung abgegeben werden.

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